Im B2B-Umfeld gelingt Linkbuilding deshalb eher über Substanz als über Masse. Gut recherchierte Studien, praxisnahe Leitfäden oder nachvollziehbare Rechenbeispiele werden von anderen Websites eher aufgegriffen als austauschbare Ratgebertexte, die irgendwo schon einmal so ähnlich standen. Auch Gastbeiträge auf branchennahen Portalen funktionieren gut, solange der Inhalt eigenständig ist und den Lesenden einen eigenen Wert bietet, statt ausschließlich für den Link geschrieben zu sein. Dabei wiegen Backlinks von thematisch passenden Seiten mehr als eine hohe Anzahl beliebiger Verweise.
Zehn Verlinkungen von anerkannten Fachportalen bringen in der Regel mehr als hundert Einträge in generischen Branchenverzeichnissen. Kooperationen mit Verbänden, Kammern oder Bildungseinrichtungen bieten zusätzliche Gelegenheiten für seriöse Verlinkungen, besonders wenn ein Unternehmen dort ohnehin aktiv Mitglied ist. Langfristig zahlt sich aus, in Inhalte zu investieren, die von selbst Aufmerksamkeit verdienen, statt Linkaufbau als isolierte Aufgabe neben allem anderen herzuschieben.