Interne Verlinkung: Linkkraft und Nutzer gezielt durch die Website lenken
- Seiten ohne eingehenden internen Link existieren für Google praktisch nicht. Eine Sitemap ist nur ein Sicherheitsnetz, sie ersetzt die Verlinkung nicht. Unsere Hausregel sind mindestens drei eingehende Links je wichtiger Seite, erreichbar in maximal drei Klicks.
- Weniger Links übertragen mehr Kraft je Ziel: Verlinkt eine starke Seite auf zehn Ziele, bekommt jedes einen Bruchteil, bei drei Zielen deutlich mehr. Streichen wirkt hier oft stärker als Ergänzen.
- Links im Fließtext wiegen schwerer als Menü- und Footer-Einträge, weil sie im inhaltlichen Zusammenhang stehen. Sie sind der einzige Linktyp, der bewusste redaktionelle Arbeit verlangt.
- Der Kern des Ankertexts bleibt konstant, meist das Hauptkeyword der Zielseite, Variationen darum herum schaden nicht. Anders als bei gekauften externen Links droht bei internen Ankern keine Abstrafung.
Bei der internen Verlinkung geht es um alle Links, die innerhalb einer Domain von einer Seite auf eine andere führen. Sie steuert, wie Suchmaschinen eine Website crawlen, wie sich Linkkraft auf einzelne Seiten verteilt und wie Besucher zu passenden Inhalten finden. Gut gesetzte interne Links verbessern dadurch Rankings und Nutzerführung zugleich.


